Wagenbrett

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Norbert Wagenbrett studierte an der Leipziger Hochschule, die viele Jahrzehnte von der Gedankenkunst Werner Tübkes, Bernhard Heisigs und Wolfgang Mattheuers geprägt war. Diese „intellektuelle Malerei“ bildete einen guten Nährboden für die Menschenbilder Wagenbretts, eine zweite Wurzel reicht bis zur neuen Sachlichkeit und zum Verismus der zwanziger und dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts zurück.

Dem Künstler geht es aber um Heutiges, leidenschaftlich sucht er bei den Menschen die unbekannten Gesichter hinter den Masken des Alltags. In seiner äußerst disziplinierten, feinfühligen Malweise gelingt es ihm meisterhaft, das Charakteristische, sozusagen das „Innere“ seiner Modelle sichtbar zu machen.